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Tessiner Weine

Zwischen Palmen, Kastanienwäldern und sonnenverwöhnten Terrassen gedeihen im Tessin Weine mit südlichem Temperament und alpiner Finesse. Was einst als Experiment mit Merlot begann, ist heute eine der spannendsten Weinregionen der Schweiz mit eigenem Charakter, autochthonen Sorten und viel italienischem Charme.

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Tessin: Weine aus der «Sonnenstube der Schweiz»

Wo der Süden beginnt und der Alltag endet, beginnt auch der Weinbau des Tessins. Der Kanton Ticino südlich der Alpen gilt als «Sonnenstube der Schweiz» – und das nicht ohne Grund: Mediterranes Klima, überdurchschnittlich viele Sonnentage und die milde Brise von Luganersee und Lago Maggiore bieten ideale Bedingungen für den Anbau hochwertiger Weine. Rund 90 Prozent der Rebflächen sind mit Merlot bestockt, der hier eine ganz eigene Stilistik entfaltet: fruchtig, kraftvoll, oft im Barrique gereift, aber nie schwer.

Unterschieden wird zwischen den beiden Weinregionen Sopraceneri (nördlich des Monte Ceneri) und Sottoceneri (südlich davon). Während im Norden steile Granitlagen das Landschaftsbild prägen, zeigen sich die Weingärten im Süden flacher und kalkhaltiger. Perfekte Voraussetzungen für charakterstarke, gut strukturierte Rotweine.

Welche Rebsorten werden im Tessin angebaut?

Die Weinberge des Kantons erzählen nicht nur die Geschichte des Merlot. Auch andere Sorten sind von Bedeutung, allerdings in kleineren Mengen. Hier eine Auswahl der wichtigsten Tessiner Traubensorten:

  • Merlot: Die mit Abstand wichtigste Rebsorte (ca. 83 % der Rebfläche). Ursprünglich aus dem Bordelais, fühlt sich die Traube im Kanton Tessin so wohl, dass sie fast schon als einheimisch gilt. Die Tropfen sind körperreich, samtig und elegant, oft mit Noten von dunklen Beeren, Kräutern und einem Hauch Efeu.
  • Bondola: Die einzige autochthone rote Traube des Kantons. Sie ergibt frische, eher leichte Rotweine mit feiner Würze. Ein echter Geheimtipp unter Kennern und Herzstück des traditionellen «Nostrano».
  • Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc: Werden gelegentlich dem Merlot beigemischt, vor allem in Cuvées mit internationalem Anspruch. Sie sorgen für Struktur, Tiefe und Langlebigkeit.
  • Pinot Noir: Vor allem in höheren Lagen (über 500 m) bringt Pinot Noir fruchtige, feingliedrige Tropfen mit eleganter Säure hervor.
  • Chardonnay und Sauvignon Blanc: Die wichtigsten weissen Sorten. Chardonnay reift früh und ergibt kraftvolle, aromatische Weissweine, während Sauvignon Blanc für Frische und Lebendigkeit sorgt.

Seit wann wird im Tessin Wein angebaut?

Der Weinbau im Kanton Ticino reicht bis in die Antike zurück. In einem römischen Grab bei Arcegno fand man 1986 Traubenkerne. Eine stille, aber eindeutige Botschaft: Reben gehörten hier schon vor über 2'000 Jahren zum Alltag.

Die moderne Geschichte beginnt mit einem Umbruch. Nach der Reblauskatastrophe um 1900, die Europas Weinberge verwüstete, setzten die Winzer vor Ort 1907 auf einen Neuanfang mit Merlot-Reben aus der französischen Guyenne, veredelt auf amerikanische Wurzelstöcke. Eine Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf.

Seit 1948 wacht das staatliche Gütesiegel «VITI» über die Qualität der Produktion. 1997 erhielt der Merlot del Ticino den D.O.C.-Status als kontrollierte Herkunftsbezeichnung, die heute für höchste Ansprüche steht.

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Tessiner Weine sind Raritäten und bei SCHULER mit Bedacht und viel Gespür ausgewählt. Hinter jeder Flasche stehen nicht nur Handwerk und Herkunft, sondern auch der Wille, Grosses im Kleinen zu schaffen:

  • Huber Vini Volpe Alata 2021: Ein Merlot, der leise beginnt und gross endet. So fein verwoben, so präzise vinifiziert, dass man ihn fast für einen Burgunder halten könnte. Hinter der Eleganz verbirgt sich Tiefe: Reife rote Beeren, ein Hauch Zedernholz und seidig eingebundene Tannine machen ihn zu einem Tessiner Rebensaft beeindruckender Eleganz.
  • Tre Merli Merlot DOC 2021: Ein klassischer Tessiner Merlot mit Ecken, Kanten und grossem Potenzial. Dunkle Frucht, balsamische Noten und fein dosiertes Holz vom Barrique-Ausbau bringen den Wein charakterstark auf den Punkt. Am Gaumen kraftvoll, aber stets kontrolliert, mit langem, würzigem Nachhall. Er ist übrigens auch einer jener Tropfen, die mit etwas Geduld im Keller noch weiter an Format gewinnen.

Weine mit mediterranem Flair

Tessiner Weine tragen das Licht des Südens in sich und schmecken nach Sonne, Stein und der feinen Würze des mediterranen Lebens. Sie sind geprägt vom milden Klima, von warmen Böden und der langen Reifezeit unter südlicher Sonne. Besonders der Merlot entfaltet hier einen eigenen Tonfall: weich, rund, mit Noten von dunklen Beeren und feinen Kräutern. Dank ihrer Struktur und Finesse passen Tessiner Rotweine wunderbar zur Küche der Region und weit darüber hinaus:

  • Zu Minestrone und Risotto bringt er Erdigkeit und Substanz mit.
  • Gegrilltes Fleisch, besonders Rind oder Lamm, findet in ihm einen würdigen Begleiter.
  • Pasta mit Wildragout, Polenta oder Pilzgerichte entfalten durch ihn zusätzliche Tiefe.
  • Selbst nicht zu würziger Käse harmoniert, solange er gereift und von guter Qualität ist.

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